Wirtschaftliche Perspektiven
In den nächsten Jahren wird die Engpassfrage afrikanischer Entwicklungspolitik weiter in den Fokus rücken: Wie lässt sich ein stark wachsender Investitionsbedarf in Klima, Bildung und Infrastruktur finanzieren und in produktives Wachstum übersetzen, während klassische Gebermittel knapper werden und Schuldenrisiken zunehmen? Wir bündeln die Analyse entlang dreier Achsen: erstens die Wirksamkeit von Reform- und Investitionsinitiativen wie den G20 ‚Compacts with Africa‘ bei der Mobilisierung privaten Kapitals, zweitens die sinnvolle Arbeitsteilung zwischen privater Finanzierung und öffentlicher Entwicklungsfinanzierung inklusive heimischer Ressourcenmobilisierung, drittens die Rolle struktureller Engpässe wie Infrastruktur, Energie, Qualifikationen und Governance für Investitionsentscheidungen und nachhaltige Partnerschaften.